Einwandfreie Tomatenfütterung: Ein erfahrener Gärtner verrät ein Geheimnis
Der Hefeaufguss ist ein erstaunlicher Stimulator für das Pflanzenwachstum. Die Hefe baut aktiv organisches Material ab und setzt Mikro- und Makroelemente frei, die leicht von den Pflanzenwurzeln aufgenommen werden. Untersuchungen zeigen, dass Hefe das Wurzelsystem von Tomaten um das 3- bis 10-fache erhöhen kann, was zu einer erhöhten Fruchtbildung führt. Darüber hinaus ist die Wahrscheinlichkeit, dass mit Hefe gefütterte Tomaten an Krankheiten leiden, geringer, da ihre Pflanzen stärker werden.
Da Hefe jedoch aktiv organische Stoffe verarbeitet, sollte ihre Verwendung im Futter moderat sein. Für maximale Ergebnisse wird empfohlen, während der gesamten Saison nur 2 Dosen Hefe anzuwenden.
Zu beachten ist, dass der unkontrollierte Einsatz von Hefe bei der Düngung negative Folgen haben kann. Wenn Sie Tomaten beispielsweise jeden Tag zu stark mit einer Hefelösung überwässern, kann dies dazu führen, dass die Früchte wässrig werden und Kalium aus dem Boden ausgewaschen wird. Daher ist es wichtig, auf Mäßigung zu achten und sich nicht zu viel zu ernähren.
Wie füttert man Hefe? Der Kochvorgang ist sehr einfach. Ein kleines Päckchen Trockenhefe wird in ein 2-3-Liter-Glas warmes Wasser gegeben, dann wird Zucker hinzugefügt – 3 Esslöffel. Wenn kein Zucker vorhanden ist, kann er durch alte Marmelade in einer Menge von 2-3 Esslöffeln ersetzt werden. Stelle die Mischung für 18 Stunden an einen warmen Ort, damit die Hefe aktiv arbeiten kann. Danach wird der Aufguss gerührt, mit bis zu 10 Litern Wasser verdünnt, ein Glas Asche hinzugefügt und die Pflanzen nach dem Gießen von der Wurzel gefüttert.
2 Fütterungen dieser Art pro Saison garantieren eine gute Tomatenernte. Auch wenn Hefe Kalium aus dem Boden auslaugt, richten zwei Fütterungen pro Saison keinen Schaden an. Ein einmonatiger Abstand zwischen den Düngungen ermöglicht es den Pflanzen, Nährstoffe zu nutzen, das Gleichgewicht wiederherzustellen und keine negativen Folgen zu erleiden.
Wenn du keine Trockenhefe hast, kannst du lebende oder gepresste Hefe verwenden. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Hefezusätze nicht durch einen Aufguss von Crackern oder Brot ersetzt werden können, da ihre Wirkung etwas anders ist.